PIEDILUCO - Monumente |
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| Die Burg | |||||
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The Rocca: Der
Komplex, seit dem 18. Jahrhundert als Ruine erhalten, hat zwei
verschiedene Teile. Im südöstlichen Bereich befindet sich der, im
Verlauf des 18. Jahrhunderts von Oddone und Matteo Brancaleoni erbaute,
und dann von Blasco restaurierte, Palast. Aus heutiger Sicht können wir
den Repräsentantensaal mit Eingangsportal, die Residenzräume und die
Zusatzkammern bestimmen. Mit der Kirche des Heiligen Franziskus stellt er
ein erstklassiges Beispiel gotischer Zeit in Piediluco dar.
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Die wahre und eigentliche Burg wurde integraler Bestandteil jenes von Kardinal Albornoz gewollten Verteidigungssystems in den von der Kirche zurückzuerobernden Gebieten. Es ist somit unvermeidlich, es in Verbindung mit jenen von Assisi, Narni, Orvieto und Spoleto zu sehen, auch wenn die Baustruktur völlig unterschiedlich ist. Während die anderen Gebäude in der Tat eine viereckige Strukturaufweisen, mit Waffenplatz in der Mitte, den Residenzgebäuden am Rand, an den Ecken ein Hauptturm und kleinere Türme, alles viereckig geformt, verlaufen bei der Burg von Piediluco der Hauptturm, der Hof und der Residenzpalast geradlinig. Am bezeichnendsten ist der Umstand bei dem Hauptturm, fünfeckig geformt, auf fünf Ebenen fortlaufend, verbunden durch eine achteckige Treppe und gehalten durch aufrechte Bögen. Die untere Ebene diente als Wassertank. Die fünfeckige Form, eingegrenzt durch einen Sporn, sollte mit großer Wahrscheinlichkeit den Effekt der Grollartigkeit des Hauptturmes verstärken, und dabei die Gefahr von Angriffen von außen herabsetzen. Im Zentrum des Waffenhofes gab es eine Zisterne in der Regenwasser gesammelt und gereinigt wurde, um dann Im Inneren des Komplexes wiederverwendet zu werden. Die Residenz des Schlossherrn befand sich auf drei Ebenen. Im Inneren seiner Gemäuer, in Kalkstein, sind die Reste des Schlosses von Luco zu erkennen, unter ihnen der alte Turm. Die Eingangstür des Turms öffnete sich zur nord-östlichen Seite hin und wurde von einem Türmchen geschützt, dessen Reste noch heute sichtbar sind. Das Vorhandensein zweier Bereiche mit Verteidigungs- und Wohnfunktionen machte diesen Komplex anders ais andere des gleichen Typs. In jedem Fall wurde die Gesamtstruktur von einem Verteidigungssystem zusammengehalten, dass sich bis zum unterhalb liegenden Viertel ausbreitete und dieses Im Osten und Norden abschloss. Heute ist das Wenige, von den Mauern verbleibende, bedeckt von einem dichten Pinienwaid, der am Ende der dreißige Jahre des 20. Jahrhunderts angelegt wurde. Zur Zeit Blascos hingegen wurde der Raum, aus verteidigungstechnischen Gründen, von jeglicher Vegetation freigehalten.
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Die St.
Franziskus-Kirche:
Es handelt sich um die Hauptkirche von Piediluco, einem Ort, in dem
sich seit jener die gesamte Gemeinschaft wiedererkennt.
Sie
wurde am Ende des 13. Jahrhunderts zu Ehren des Hl. Franziskus erbaut.
Wenn auch weiterhin die Ungewissheit in bezug auf den Beginn der Arbeiten
bestehen bleibt, ist man sicher, dass das Bauweck Im Jahre 1338 den Gläubigen
eröffnet wurde, wie die Inschrift innerhalb der Ädikula über dem Portal,
dass das Agnus Dei darstellt, bestätigt. Dieselbe Inschrift weist das
Werk dem Meister Pietro Damians von Assisi zu, von dem man keine
Informationen hat. Auftraggeber und hauptsächlicher Geldgeber war Oddone
Brancaleoni, der zu dieser Zeit der Lehnsmann des Ortes war, auch wenn die
Rolle, die die Gemeinde, die Körperschaften der Künstler und der
Handwerker, und auch die Franziskaner innehatten, nicht zu unterschätzen
ist. |
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| Villalago: Es handelt sich um eine wunderschöne Villa, die Ende des 19. Jahrhunderts vom Baron Eugenio Franchetti erbaut worden ist. | |||||
Sie herrscht über den See aus einer Panoramaposition heraus, liegt inmitten eines großen Naturparks, der Reich an jahrhundertealten Essenzen und Pflanzen ist. Anfänglich als Villa Monteluco bekannt, nach dem gleichnamigen Ort in dem sie erbaut wurde, charakterisierte sie sich sofort als ein Instrument zur Bestätigung des hohen Status, den die Familie Franchetti, zu dieser Zeit Besitzer fast aller Grundstücke von Piediluco, erreicht hat. Die Villa ist, wie nach dem Geschmack der Epoche, in neuklassischem Stil von dem florentinischen Architekten Giuseppe Boccini erbaut worden. In den Inneneinrichtungen, die eine Mischung aus verschiedenen Stilen der Vergangenheit anbieten, ist der Neo-Renaissance-Geschmack vorrangig. Das Bauwerk tritt, mittels einer durch ein Serliana-Fenster geöffnete Loggia mit dem umliegenden Ambiente in Rontakt. |
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Die
Franchetti lebten bis zum Tod des Bacons Paolo im Jahre 1954 in dieser Villa.
Ab diesem Zeitpunkt kamen Erbstreitigkeiten auf, die den Übergang auf die
Landkreisverwaltung Terni begünstigten, der 1964 stattfand. Der Komplex,
der renoviert wurde und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde,
wurde im Jahre 1969 mit dem Namen Villalago eingeweiht; zu dieser
Gelegenheit wurden die Saaldecken vom Maler Mirimao mit mythologischen
Szenen dekoriert. Innerhalb des weiten Packs wurden PicNic-Gebiete
realisiert, mit Tischen, Kaminen und verschiedenen Strukturen für den
Tourismus und die Freizeit, darunter ein offenes Theater, das dafür berühmt
ist, ab 1973 einige denkwürdige Konzert der ersten Ausgaben von 'Umbria
Jazz’ beherbergt zu haben. Im Sommer wird das Theater derzeit für
kulturelle Spektakel und Aufführungen benutzt. Nicht einmal der große Regisseur Luchino Visconti, der im Jahre 1969 dort einig Szenen seines Hauptwerkes Der Fall de Götter - "La caduta degli dei" gedreht hat konnte dem Zauber der Villa widerstehen Die letzte Umbau des Komplexes fand in Jahre 1993 statt, um einen Großteil des Bauwerkes in den operativen Sitz des "Institutes für Unternehmenskultur und Geschichte Franco Momigliano" umzuwandeln. Es handelt sich um eine hohe Berufsschule von Seminar-Charakter, für Forscher, Lehrer, Manager und weiten Subjekte, die an spezifischen beruflicher Erfahrungen teilnehmen. Der gesamte erste Stock der Villa ist von den Strukturen der Schule besetzt, während der zweite Stock in ein Fremdenwohnheim umgewandelt wurde, das in der Lage ist, die Lehrer und die Kursteilnehmer aufzunehmen. Ein Kongresssaal wurde im Untergeschoss gewonnen, während sich in Erdgeschoss ein Museum über Einrichtungsgegenstände befindet, das dazu dienet soll, den Geschmack einer Epoche wieder zugeben, die zwischen den Jahren 1880 und 1940 liegt.
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